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5. Tag - Sekt und Champus

Am Freitag mussten wir genau wie am Donnerstag sehr früh aufstehen

Nach ein bisschen Müsli machten wir uns dann auf den Weg zur Bushaltestelle, wo wir den Bus nur noch wegfahren sahen...wir waren aber nicht zu spät - im Gegenteil: Der Bus fuhr viel zu früh los! (5min)

Also mussten wir wohl oder übel den nächsten Bus nehmen.

Unsere 10minütige Verspätung störte im Kindergarten zum Glück niemanden. Und so teilten wir uns bald mit den Kindergartenkindern ein zweites Frühstück, bestehend aus Butterbrot mit Honig.

Da es draußen regnete blieben wir wieder den ganzen Vormittag im Gruppenzimmer --> mehr Lärm + mehr Anstrengung!

Wie wir am Vortag erfahren hatten, gab es an diesem Tag Leber zum Mittagessen...wir hatten dankend abgelehnt

Leider war unser Hunger dann ziemlich groß und als wir heimkamen warfen wir erst mal 500g Nudeln in den Kochtopf, welche wir auch fast aufaßen. (Natürlich nicht pur, sondern mit leckerem, grünen Pesto )

Was kam dann wohl als nächstes? - Richtig, ein Mittagsschlaf! :D

Nach dem Schlafen entspannten wir noch etwas an unseren PC's und verabredeten uns mit einem Ungar und einer Ungarin zum feiern...

Wir trafen sie am Canyon, da wir eine Flasche Sekt und die beiden eine Flasche Champus dabei hatten, gingen wir aber nicht in den Pub, sondern gingen in den Theaterpark, den die Polizei bei iheren Streifzügen üblicherweise immer "übersieht"

(Trinken in der Öffentlichkeit ist in Ungarn verboten! )

Bald waren wir richtig gut drauf und spät war es auch schon, also brachten wir die Ungarin an den Bus und begaben uns in unser bescheidenes Heim.

Dort ging die Party weiter, wir luden auch noch einen Nachbarn aus den USA ein.. mal wieder diente Youtube als Unterhaltungsmedium, wir unterhielten uns aber auch ganz nett

Leider wussten wir, dass wir am nächsten Tag früh zur Bank müssten und so beendeten wir die Party gegen 2Uhr nachts .. der letzte Bus für den Ungar war schon längst abgefahren, also bekam er eine Ersatzzahnbürste und übernachtete bei uns.

 

Der Ami war vom plötzlichen Ende der Party so überrascht, dass er ernsthaft besorgt fragte: "Did I overstay?" .. Nein, natürlich nicht

17.9.12 23:39


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4. Tag - Arbeit im Kindergarten

An diesem Tag trafen wir uns um viertel vor 7 (!!) mit Kocka bei uns zu Hause. Da wir alle duschen wollten ergab sich folgendes: Maren stand um 05:30Uhr auf, Sarah um 05:45Uhr und Julius um 06:15Uhr. (trotzdem war Julius als erstes fertig :D)

An diesem Tag war es leider ziemlcih kalt, da es in der Nacht geregnet hatte.. bei gefühlten 10°C, Regen und Wind machten wir uns also auf den Weg zum Bus. Kocka gab uns unsere Monatskarten und wir liefen los. Natürlich erst mal zur falschen Bushaltestelle :D

Zum Glück war die andere nicht weit entfernt und so standen wir ca. 5min später unter dem Dach der Haltestelle und warteten auf den Bus.

..die Müdigkeit war uns deutlich anzusehen

 

Im Kindergarten angekommen suchten wir erst mal unsere Gruppen.. liefen durch die vielen Gänge und hätten uns verirrt, wenn wir nicht eine der deutsch-ungarischen Kindergärtnerinnen getroffen hätten! :D      Sie brachte uns dann zu Umkleideraum, in welchem wir unsere Hausschuhe anzogen und in unsere Gruppen gingen. Erst begrüßten uns die Kinder noch sehr schüchtern, doch bald hingen sie an uns und hatten keine Hemmungen mehr: sie zerrten an uns, küssten uns und redeten Ungarisch mit uns. Wenn wir Deutsch mit ihnen sprachen, verstanden sie dies meist nicht, nickten jedoch trotzdem immer :D

Im Kindergarten durften wir dann zusammen mit den Kindern Brot mit Aufstrich und einer Paprikascheibe essen.. unser Frühstück xD

Um 12 Uhr gab es dann Mittagessen: Zuerst eine richtig leckere Suppe, danach als HAUPTGERICHT (!) Fleisch mit Grießbrei (oder so ähnlich) und Beerensauce... sehr seltsam :D

Es ist übrigens viel anstrengender als man denkt im Kindergarten zu sein, denn die Kinder sind einfach extrem laut! Und so fielen wir zu Hause erst mal für einen Mittagsschlaf in unsere Betten! :D

Als wir aufwachten waren wir immer noch ziemlich müde, Wetter war auch nicht so gut und so entspannten wir einfach und chatteten, Maren skypte, was ziemlich witzig war, weil sie zwar aus dem Zimmer ging, man ihr lachen aber im ganzen Haus hören konnte :D :D

Abends gingen wir noch ins Canyon .. zu dritt saßen wir am Tisch und sinnierten über dies und das. Eine Empfehlung: Apple Cider schmeckt sooo gut

Bald gingen wir nach Hause und legten und schlafen.. am nächsten Tag würden wir wieder sehr früh aufstehen müssen...

 

16.9.12 14:22


3. Tag - Busy Business

.............Nach vier Stunden Schlaf gehen um 7:30 Uhr die Alarmglocken los. Wieder einmal wird die Vorteilhaftigkeit einer Dreiergruppe deutlich. Denn ohne Marens Einsatz wären die anderen beiden heute nicht richtig aufgewacht... Schnell kalt duschen und dann ab zum Busbahnhof.

Mit nur 10 Minuten Verspätung kommen wir am Treffpunkt an wo Kocka bereits auf uns wartet. Viele organisatorische Dinge standen auf dem Plan... Doch unser guter Mentor sieht uns die Müdigkeit sofort an und führt uns erstmal zum nächsten Coffeeshop in der örtlichen Shoppingmall. Wir sitzen ein wenig in der Morgensonne und spülen unsere Muntermacher runter während Kocka ein paar Sachen erledigt. Unter anderem bringt er uns einen deutschen Reiseführer mit Informationen zum Balaton mit.

Dann geht es langsam richtig los! Kocka fährt uns zu unserer Einsatzstelle: Der Egry Ovi Kindergarten Veszprém.Wir werden freundlich von den Erzieherinnen empfangen, welche für uns zuständig sind. Sie sind Ungarndeutsche und sprechen unsere Sprache daher ziemlich gut. Der ungarische Akzent ist natürlich trotzdem nicht zu überhören..Und das klingt einfach wirklich niedlich

Wir bekommen eine lange Führung durch den wirklich großen Kindergarten: 11 Gruppen mit jeweils etwa 30 Kindern werden hier jeden Tag betreut. Als wir durch die vielen Gänge liefen kommen wir uns vor wie in einem Labyrinth!! (Am ersten Tag verliefen wir uns natürlich erst mal :D) Die Erzieherinnen zeigen uns die Höfe und die wichtigsten Räumlichkeiten wie zum Beispiel die Turnhalle, die Küche, die Garderobe und natürlich die Zimmer unserer Gruppen. Dann werden wir noch einigen Kindern unserer jeweiligen Gruppen vorgestellt. Sarah wird der "Panda-Gruppe" zugeteilt, Maren kommt zu den "Blauen Elefanten" und Julius ist für die "Pumuckl-Gruppe" zuständig. Alles in allem hätte der erste Eindruck nicht besser sein können: Die Erzieherinnen sind herzensgut und die Kinder zwar noch etwas schüchtern aber unglaublich süß.

Gerne wären wir noch da geblieben doch es galt noch einige Erledigungen zu der organisatorischen Art zu machen. Also steigen wir wieder mit Kocka ins Auto und fahren in das etwa 20 Minuten entfernte Dorf Nagyvázsony (Aussprache: Nadschiwasoni). Dort treffen wir im Jugendzentrum, welches gleichzeitig als Büro unserer Aufnahmeorganisation fungiert, die Vereinsvorsitzende.

Nach einem kleinen Imbiss bekommen wir einige Informationen zum Projekt EVS und den Vorteilen die sich für uns daraus ergeben. Anschließend eröffnen wir mit Kocka unser ungarisches Bankkonto. Das hat jeweils eine dreiviertel Stunde (!) gedauert. Nachdem der Papierkram endlich erledigt ist gehen wir zum Youth House zurück wo sich Julius für die Zeit unseres Aufenthaltes eine Gitarre ausleihen darf :D


Während er es genießt endlich mal wieder ein Instrument in den Händen zu halten gehen Maren und Sarah fürs Abendessen einkaufen.

Danach fahren wir mit dem Bus zurück nach Veszprém. Das dauert knapp über eine Stunde also wesentlich länger als mit dem Auto. In der späten Nachmittagssonne fahren wir auf Landstraßen durch kleine Dörfer, über Hügel und an Sonnenblumenfeldern vorbei. Malerisch ist wohl die beste Beschreibung für die ungarische Landschaft.

Nach dem langen Tag kommen wir doch etwas erschöpft wieder im Hostel an und lassen den Tag ab da an ruhig weiterverlaufen. Erstmal gibt es Abendbrot und dann ein wenig Ruhe. Später am Abend geht's auf zur Canyon Bar. 

 

(hier gibt es den echten Bison Vodka )

Julius kauft sich zwei Schachteln Kippen für umgerechnet etwa 5 Euro (!) und dann genießen wir preiswertes, leckeres Bier bei guter Live-Musik... Also in Ungarn lässt es sich aushalten emotion

Nachdem wir im Pub einen lustigen Abend mit einigen unserer neuen ungarischen Freunde verbracht haben machen wir uns überhaupt nicht betrunken (Sarah beharrte darauf, komplett nüchtern zu sein, während die anderen es wenigstens zugaben) zurück zum Hostel. Und obwohl wir kein bisschen angetrunken waren haben wir für den Weg irgendwie länger als normalerweise gebraucht. Mysteriös... Gegen 24:00 Uhr fallen wir ins Bett, mit der Gewissheit, dass es am nächsten Tag mit der Arbeit losgeht und wir um 6 aufstehen dürfen. Wie gut dass wir nichts getrunken haben... ^^

15.9.12 22:30


2. Tag - Der perfekte Start

An unserem zweiten Tag mussten wir schon um 09:00 Uhr auftsehen.. :-/

Denn wir trafen uns um 09:30Uhr mit anderen Freiwilligen aus der Umgebung.. ganz untypisch deutsch kamen wir 7min zu spät, was aber nicht schlimm war. Am Treffpunkt Busbahnhof lernten wir Monika(24, Ungarin), Alan (18, Franzose), Sandra (??, Litauerin) und deren Freund (??, Ungar, hat sie bei seinem Freiwilligendienst kennengelernt und sie macht ihren jetzt eytra hier, wo er wohnt ) ) kennen.

 Als erste Station der Stadtkennenlerntour hielten wir in einer Bäckerei und gönnten uns ein Frühstück - es hat eben doch so seine Vorteile wenn Freiwillige unter sich sind :D

Weiter ging es Richtung Feuerturm zu einem Aussichtspunkt, von dem aus man einen Großteil der wunderschönen Stadt überblicken kann. 

Von dort aus ging es über viele Treppen nach unten, auf den von uns so getauften "Jesusberg" .. laufen an einem bis zum Rand mit Alkoholabfällen gefüllten Mülleimer vorbei und chillen uns einfach mal 2 Stunden auf dem Berg hin.. reden, genießen die Aussicht und schlafen ein bisschen

Nachdem sich Monika verabschiedet hat, laufen wir zu dem kleinen Mensa-Restaurant und gönnen uns ein gutes Mittagessen. Bevor Sandra und Alan gehen, zeigen wir ihnen noch unsere Mini-Wohnung. Kaum sind die beiden weg legen wir uns ins Bett und schlafen. Es ist 14:00 Uhr. :D

Sarah wachte als erste auf und begab sich auf die Suche nach dem sagenumwobenen WLAN-Schlüssel, der, wie uns versichert wurde der Name eines Wissenschaftlers sein würde, was allerdings keineswegs zutraf. Bei der Erkundung des kabellosen Internetzugangs begegnete Sarah zwei Studenten und einem Gast von ihnen, der aus Belgien kommt und wirklich gut Deutsch spricht. Sie lud sie in das Zimmer der Chaos-WG ein - und so standen Steve, Joschi und Tibi (funny face) wenig später mit China-Flagge, Deutschland-Flagge und seltsamer Maske vor unserer Tür. Nach einer kurzen Unterhaltung holten sie den Rest ihres Kirschweines der - seien wir ehrlich - einfach grauenhaft schmeckte!! :-! (Nur Maren fand ihn "ganz lecker" :D )

Später brachten sie dann noch ungarischen Schnaps... als Willkommenstrunk... da konnte man nicht ablehnen und so prosteten wir uns zu, sagten brav "egészségedre" (Aussprache: Eggescheggede) :D Jaaaaa.......... Maren und Julius merkten von Wein und Schnaps tatsächlich etwas.. (Sarah hatte das Gesicht verzogen und ihr Glas an Julius weitergegeben) xD


Wir machten uns einfach noch einen gemütlichen Nachmittag und schauten auf Youtube verschiedene Videos, wie z.B. http://www.youtube.com/watch?v=2-GFZ4bdSiQ an :D :D :D

Abends gingen wir wieder in das Mesa-Rastaurant, bevor wir uns in die Stadt begaben um an einer Stadtrallye mit anderen Freiwilligen teilzunehmen.

Dort angekommen teilten wir uns in 4 Gruppen auf, dabei wurden die gogo-girls getrennt. Die Stationen sahen folgendermaßen aus:

1. Tandem-Slalom (Wer schon mal Tandem gefahren ist, kann sich sicher vorstellen wie verdammt schwer das ist, mit so einem Ding einen engen Slalom zu fahren!) :D

2. Mit verbundenen Augen ein, mit einer Schnur an einen Stock gebundenes, Hütchen innerhalb von 30s auf dem Kopf absetzen (was schwer war, weil der Arm fast nicht lang genug war :D)

3. Schwere ungarische Wörter nachsprechen ....... :D

4. Zu 5. dürfen höchstens 2 Füße und 2 Hände den Boden berühren.. versucht das mal  !!

5. Einen Stapel von drei vollen Dosen in die eine, einen Stapel von drei leeren Dosen in die andere Hand und dann die Stapel tauschen ohne den Körper zu benutzen .. ist machbar

Als Belohnung durften wir dann Luftballons aufbeißen .. 

Anschließend gingen wir zum vorglühen in den Park, wo wir einen Penner treffen, der einfach aussieht wie Rudi Völler zu seiner besten  Zeit! :D

Danach liefen wir zu einer gemütlichen kleinen Disco

Um 03:00Uhr fielen wir endlich erschöpft in unsere Betten ..

... mit dem dummen Gefühl am nächsten Tag zu müde zu sein ..........

14.9.12 20:30


Gogogirls arrived in Veszprém !

Soo, das ist zwar schon unser 2./3. Tag, trotzdem noch ein paar Worte zu unserer Ankunft:

Ankunft:

Wir kamen um ca. 13:00Uhr in Budapest an ..bei der Kofferausgabe ist Sarahs Koffer der erste.. YEAH! Bald danach kommen Julius Tasch und Maren ZWEI Koffer :p

Nachdem wir etwas Geld gewechselt hatten, wiederstanden wir den Taxifahrern und fanden den Bus....der Busfahrer sprach einfach mal Deutsch!! Schöner erster Eindruck

(Im ersten Bus)

Dank des Busfahrers hatten wir dann auch trotz fehlenden Busplans eine ungefähre Ahnung, wie wir nach Veszprém kommen können: Mit dem Bus zur Endstation, Mit der M3 10 Stationen und dann in die M2 bis Deli. Wir waren erst mal froh im Bus entspannen zu können und uns über die "deutschen" Geschäfte wie Obi, Deichmann, Aldi, Lidl, H&M, Penny, Media Markt etc. zu freuen

Nachdem wir unseren Reiseplan schnell geändert hatten, stiegen wir doch nicht in den Zug, sondern den Bus nach Veszprém ein...und schliefen alle erstmal 'ne Runde! :D

Um ca. 18:00 Uhr kamen wir dann in Veszprém an und wurden von Kocka (Aussprache: Kotzka) und Alan (franz. Freiwilliger) in Empfang genommen. Allerdings mussten wir mit unserem Gepäck erst noch über 10 Minuten zu unserer Unterkunft laufen.. und unser Gepäck war schwer wie SAU!! Endlich angekommen erklärte uns der "Manager" des Studentenwohnheims, der aussieht wie Mister Bean die Regeln usw. ... Dann gingen wir noch Abendessen in ein Mensa-Restaurant neben unserem Hostel... war echt lecker!

(Einweihung unseres neuen zu Hauses)

Nachdem sich Kocka und Alan verabschiedet hatten entspannten wir nur noch und gingen bald ins Bett

12.9.12 19:52





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